ich züchte ohne Papiere Border - Collies, aber nur einmal mit einer Hündin.
Hatte bisher drei Würfe - alle Hunde sind in Familien gut untergebracht. Besitze seit fast 20 Jahren Hunde.
Die Meinung der Züchter(fast alle) haben die Meinung das ein Hund täglich in arbeit sein muss. - Das widerlege ich ! Jeder Hund muss und sollte beschäftigt werden !!!
Ob Border - Collie, Aussie, oder z.B. ein Rauhaardackel - welcher Mensch hat das recht zu entscheiden, ob und wieviel ein Hund arbeiten muss.
Ich habe mich in den letzten 10 Jahren mit dem Thema Hunde und auch am Rand über andere Tiere in jeglicher Art auseinandergesetzt. Psychologie, Physiologie, Kynologie, Ethnologie. Ich habe Seminare besucht, mich mit dem Thema Futtermittel auseinandergesetzt, Ausbilderschein beim DVG (Deutscher Verein für Gebrauchshunde) gemacht. Jetzt bin ich eigenständige Hunde-Führer-Trainerin.
Ich habe meine Border - Collies als reine Familienhunde aufgezogen - sie sind alle (auch die in den anderen Familien) ausgeglichene, wesensfeste, charakterstarke Hunde.
Jeder Hund (egal welcher Rasse) braucht seine Bedürfnisse, welche von seinem Menschen erfüllt werden sollten - d.h. auch Konzentrationsarbeit gehört dazu, aber die muss nicht immer im Hüten oder Jagen bestehen. Es geht auch anders.
Wenn man z.B. zuviel mit einem Hund macht, dann braucht er dies auch auf Dauer, denn entzieht man ihm dann die viele Beschäftigung, wird er unausgeglichen - dann erst zeigen sich u.a. vielleicht aggressives Verhalten, Unruhe usw. Natürlich kann dies auch bei Unterbeschäftigung vorkommen.
Und vor allen Dingen ist auch nicht jeder Hütehund zum hüten geeignet. Es gibt z.B. reine Arbeitslinienzüchtungen - auch da kommt es vor, das ein Hund nicht für die Arbeit geeignet ist.
Es gibt Hunde die etwas intelligenter sind und schneller lernen als andere aber wenn der Mensch vernünftig und ausgeglichen aber nicht übertrieben mit dem Hund umgeht, dann kann das Team Mensch - Hund super zusammen leben.
Und Kommandos - Kommandos gibt es nicht - der Hund ist kein Mensch, er muss die Mimik, Körpersprache, Gestik und Aussprache des Menschen erlernen und wenn der Mensch fehler macht, macht es der Hund auch
Ich könnte noch sehr vieles schreiben, aber solltet ihr noch gezielt fragen haben werde ich sie euch gerne beantworten.
Liebe Grüße aus Hagen
Karin
Border oder Aussie ???
@ Karin:
Da muss ich Dir aus eigener Erfahrung widersprechen...
Ich bin seit 19 Jahren Hundebesitzerin und habe einen Teil meiner Hunde auch dienstlich geführt.
Es gibt Rassen, deren Ursprungsfunktion in der Unterstützung des Menschen liegt (Herden bewachen, hüten, Hof beschützen, Jagd) und andere, die als Accessoire (z.B. bei Hofe) "genutzt" wurden.
Hunde, die zur ersten Sorte gehören, haben ein weit höheres Arbeitspotential als andere; diese Hunde wollen und müssen deutlich mehr beschäftigt werden als andere. Mit Beschäftigung meine ich hiermit Tätigkeiten, bei denen sie nicht nur körperlich durch Rennen gefordert werden, sondern auch den Kopf anstrengen müssen. Sicherlich sind sie jeweils für eine bestimmte Tätigkeit gezüchtet worden, man kann sie aber auch mit rassefremden Tätigkeiten betrauen (Mein Dobermann, der im "Berufsleben" Wasserleichen gesucht hat, hat z.B. mit wachsender Begeisterung meine Schafe gehütet).
Du hast sicherlich recht, wenn Du sagst, dass jeder Hund Beschäftigung braucht - das unterschreibe ich blanko!!! Dreimal täglich 'ne halbe Stunde Gassi gehen reicht halt nicht...
Aber: Diese Beschäftigung sollte angemessen sein! Ein Gebrauchshund kann in seiner "Freizeit" durchaus ein wunderbarer, anhänglicher Familienhund sein - aber halt nur dann, wenn er sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet ist.
Bestes Beispiel hierfür sind Huskies (die meines Erachtens schon mal nicht in unsere Breitengrade gehören). Ein Husky, der arbeitet, d.h. nicht nur läuft, sondern auch ziehen darf (Schlitten, Rollwagen), ist ausgeglichen. Ein Husky, der in einer kleinen Stadtwohnung mit Gassiausflügen an der Flexi-Leine gehalten wird, wird entweder aggressiv oder anderweitig verhaltensgestört. Das wäre meiner Ansicht nach einer Entenhaltung in der Abstellkammer ohne Teich gleichzusetzen.
Leider verkommen immer mehr der eigentlich aktiven Gebrauchshundrassen zu Schoßhunden - z.B. Pudel und Dackel, äußerst intelligente Jagdhunde, werden zu völlig überfütterten Mitbewohnern und als Kind-/ Partnerersatz gehalten. Aus diesem Grund sollte man schon genau hinterfragen, was die Gründe für die Anschaffung einer bestimmten Rasse sind. Schließlich kauft man kein neues Kleid, das man, wenn es aus der Mode gekommen ist, im nächsten Container entsorgen kann!
Da muss ich Dir aus eigener Erfahrung widersprechen...
Ich bin seit 19 Jahren Hundebesitzerin und habe einen Teil meiner Hunde auch dienstlich geführt.
Es gibt Rassen, deren Ursprungsfunktion in der Unterstützung des Menschen liegt (Herden bewachen, hüten, Hof beschützen, Jagd) und andere, die als Accessoire (z.B. bei Hofe) "genutzt" wurden.
Hunde, die zur ersten Sorte gehören, haben ein weit höheres Arbeitspotential als andere; diese Hunde wollen und müssen deutlich mehr beschäftigt werden als andere. Mit Beschäftigung meine ich hiermit Tätigkeiten, bei denen sie nicht nur körperlich durch Rennen gefordert werden, sondern auch den Kopf anstrengen müssen. Sicherlich sind sie jeweils für eine bestimmte Tätigkeit gezüchtet worden, man kann sie aber auch mit rassefremden Tätigkeiten betrauen (Mein Dobermann, der im "Berufsleben" Wasserleichen gesucht hat, hat z.B. mit wachsender Begeisterung meine Schafe gehütet).
Du hast sicherlich recht, wenn Du sagst, dass jeder Hund Beschäftigung braucht - das unterschreibe ich blanko!!! Dreimal täglich 'ne halbe Stunde Gassi gehen reicht halt nicht...
Aber: Diese Beschäftigung sollte angemessen sein! Ein Gebrauchshund kann in seiner "Freizeit" durchaus ein wunderbarer, anhänglicher Familienhund sein - aber halt nur dann, wenn er sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet ist.
Bestes Beispiel hierfür sind Huskies (die meines Erachtens schon mal nicht in unsere Breitengrade gehören). Ein Husky, der arbeitet, d.h. nicht nur läuft, sondern auch ziehen darf (Schlitten, Rollwagen), ist ausgeglichen. Ein Husky, der in einer kleinen Stadtwohnung mit Gassiausflügen an der Flexi-Leine gehalten wird, wird entweder aggressiv oder anderweitig verhaltensgestört. Das wäre meiner Ansicht nach einer Entenhaltung in der Abstellkammer ohne Teich gleichzusetzen.
Leider verkommen immer mehr der eigentlich aktiven Gebrauchshundrassen zu Schoßhunden - z.B. Pudel und Dackel, äußerst intelligente Jagdhunde, werden zu völlig überfütterten Mitbewohnern und als Kind-/ Partnerersatz gehalten. Aus diesem Grund sollte man schon genau hinterfragen, was die Gründe für die Anschaffung einer bestimmten Rasse sind. Schließlich kauft man kein neues Kleid, das man, wenn es aus der Mode gekommen ist, im nächsten Container entsorgen kann!
Hallo,
ich finde das rasseunabhängig allgemein für jeden Hund gewisse Dinge gelten.Nervöse Tiere gehören grundsätzlich nicht in die Zucht.Wenn eine Rasse standardmässig als nervös bezeichnet wird, weiss ich nicht wozu sie da ist.
Der Hauptfaktor der bei der Hundeanschaffung unterschätzt wird ist die
Zeit.Beschäftigungsmöglichkeiten wie z.B. Hundesport gibt es genug, nur vergessen die Leute das sie Zeit und Hundewissen benötigen um den Hund ein artgerechtes Leben zu ermöglichen ( wobei man über artgerecht
auch endlos diskutieren könnte was das denn nun ist ).Ich behaupte das mit der entsprechenden Ausbildung die meisten Hunde zu mehr in der Lage sind als man ihnen zutraut.Nur setzt das regelmässiges Üben und
( ha..schon wieder #baeh# ) Zeit voraus.Jede Hundegrösse kann einem auf den Keks gehen, wenn man sich nicht mit ihr regelmässig beschäftigt.
Bevor also eine Rasse ins Auge gefasst wird sollte Mensch sich , seine Ansprüche und vor allem seine Möglichkeiten prüfen ;-)
Gruss Michael #daumen_hoch*
ich finde das rasseunabhängig allgemein für jeden Hund gewisse Dinge gelten.Nervöse Tiere gehören grundsätzlich nicht in die Zucht.Wenn eine Rasse standardmässig als nervös bezeichnet wird, weiss ich nicht wozu sie da ist.
Der Hauptfaktor der bei der Hundeanschaffung unterschätzt wird ist die
Zeit.Beschäftigungsmöglichkeiten wie z.B. Hundesport gibt es genug, nur vergessen die Leute das sie Zeit und Hundewissen benötigen um den Hund ein artgerechtes Leben zu ermöglichen ( wobei man über artgerecht
auch endlos diskutieren könnte was das denn nun ist ).Ich behaupte das mit der entsprechenden Ausbildung die meisten Hunde zu mehr in der Lage sind als man ihnen zutraut.Nur setzt das regelmässiges Üben und
( ha..schon wieder #baeh# ) Zeit voraus.Jede Hundegrösse kann einem auf den Keks gehen, wenn man sich nicht mit ihr regelmässig beschäftigt.
Bevor also eine Rasse ins Auge gefasst wird sollte Mensch sich , seine Ansprüche und vor allem seine Möglichkeiten prüfen ;-)
Gruss Michael #daumen_hoch*
-
Amy
Hallo Michael
Du hast es genau auf den Punkt gebracht und hast damit Recht !
Wenn der Mensch nicht 100 % für sein Tier da ist, darf er sich keines anschaffen.
Gruss
Karin
Hallo Locura - vielleicht habe ich mich für manche zu fachlich und zu kurz im Text ausgedrückt - aber du widersprichst mir ja nicht - du beschreibst es nur mit anderen Worten.
Wenn der Mensch nicht 100 % für sein Tier da ist, darf er sich keines anschaffen.
Gruss
Karin
Hallo Locura - vielleicht habe ich mich für manche zu fachlich und zu kurz im Text ausgedrückt - aber du widersprichst mir ja nicht - du beschreibst es nur mit anderen Worten.
-
Amanda Ziege
Border oder Aussie ?
Hallo wir haben Jahrelang Border Collies und Aussies gezüchtet. Bis uns im September 2006 ein Wahnsinniger alle Hunde vergiftet hat, darunter 9 Welpen !
Hier meine Erfahrungen mit Ihnen !
Border Collies:
Diese Hunde brauchen definitiv eine Aufgabe. Absolute Wohnungshaltung ist Tabu.
Dennoch ist es so daß die Welpen schon sehr Unterschiedlich sind. Ein Guter Züchter wird dir da sicherlich den richtigen zu Dir passenden Hund empfehlen können.
Ich hatte eine Hündin "Nula" sie hatte normalen Hütetrieb, nicht sehr stark ausgeprägt. Mein Rüde "Hemp" hingegen entwickelte sich zu einer starken Persönlichkeit. Der ließ keine Ziege irgendwohin wo wir nicht wollten.
"Blue" hatte Anfang´s Null Hütetrieb. Mit 1,5 Jahren dann war er sozusagen über Nacht da. Da wir sie aus 2. Hand hatten und sie sehr viele Unarten hatte, war sie teilweise schwer steuerbar. Sie hatte dann halt Ziegenverbot da sie die Herde oft nur stellte und grundlos verbellte was ziemlich nervig war. Dennoch haben wir viel mit ihr trainiert und sie war auch noch lernfähig. Eine 8 m Schweißleine ist bei so was unersetzbar !
"Sally" meine Black Tri Hündin hatte Null Trieb, obwohl wir sie direkt von einem Schäfer gekauft hatten.
"Shadow" auch nicht. Sie stammte aus einer Guten Zucht, kam aber auch erst mit 1 Jahr zu uns. Nur "Luna" meine aus der Show Linie stammende Hündin hatte viel Trieb. Auch erst später entwickelt. Neigte aber dazu im "Eifer des Gefechtes" auch mal die Ziegen zu verbellen anstatt nur zu fixieren !
Aussies:
Unsere beiden Aussie Hündinnen "Nugget" und "Mäggy" hingegen hatten Guten Trieb waren aber steuerbar. Sie stammten von einer befreundeten Züchterin, Addy siehe unten
Gute Aussie Züchterin ist: Alexandra Schmid, Georgenberg
Homepage:www.a-little-freedom.de
Einfach mal nachschauen
Grüße
PS: Haben nie Welpen abgegeben zu Leuten wo der Hund nicht hin passte und wo die "Chemie" nicht stimmte.
Und wir haben die Hunde im Notfall immer wieder zurück genommen falls die Familiensituation des Neuen Eigentümers erfordert hatte. Kam nur 3 x vor in vielen Jahren !
Hier meine Erfahrungen mit Ihnen !
Border Collies:
Diese Hunde brauchen definitiv eine Aufgabe. Absolute Wohnungshaltung ist Tabu.
Dennoch ist es so daß die Welpen schon sehr Unterschiedlich sind. Ein Guter Züchter wird dir da sicherlich den richtigen zu Dir passenden Hund empfehlen können.
Ich hatte eine Hündin "Nula" sie hatte normalen Hütetrieb, nicht sehr stark ausgeprägt. Mein Rüde "Hemp" hingegen entwickelte sich zu einer starken Persönlichkeit. Der ließ keine Ziege irgendwohin wo wir nicht wollten.
"Blue" hatte Anfang´s Null Hütetrieb. Mit 1,5 Jahren dann war er sozusagen über Nacht da. Da wir sie aus 2. Hand hatten und sie sehr viele Unarten hatte, war sie teilweise schwer steuerbar. Sie hatte dann halt Ziegenverbot da sie die Herde oft nur stellte und grundlos verbellte was ziemlich nervig war. Dennoch haben wir viel mit ihr trainiert und sie war auch noch lernfähig. Eine 8 m Schweißleine ist bei so was unersetzbar !
"Sally" meine Black Tri Hündin hatte Null Trieb, obwohl wir sie direkt von einem Schäfer gekauft hatten.
"Shadow" auch nicht. Sie stammte aus einer Guten Zucht, kam aber auch erst mit 1 Jahr zu uns. Nur "Luna" meine aus der Show Linie stammende Hündin hatte viel Trieb. Auch erst später entwickelt. Neigte aber dazu im "Eifer des Gefechtes" auch mal die Ziegen zu verbellen anstatt nur zu fixieren !
Aussies:
Unsere beiden Aussie Hündinnen "Nugget" und "Mäggy" hingegen hatten Guten Trieb waren aber steuerbar. Sie stammten von einer befreundeten Züchterin, Addy siehe unten
Gute Aussie Züchterin ist: Alexandra Schmid, Georgenberg
Homepage:www.a-little-freedom.de
Einfach mal nachschauen
Grüße
PS: Haben nie Welpen abgegeben zu Leuten wo der Hund nicht hin passte und wo die "Chemie" nicht stimmte.
Und wir haben die Hunde im Notfall immer wieder zurück genommen falls die Familiensituation des Neuen Eigentümers erfordert hatte. Kam nur 3 x vor in vielen Jahren !
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Amanda Ziege
Border Rüde
Hallo
Du suchst nen Guten Rüden ?
Starte mal bei meiner Freundin Alex eine Anfrage. Ihr Rüde heißt Sam ist ein klassischer Schwarz-Weißer ( ein blaues und ein braunes Auge ) mit extremen Hütetrieb. Ihre Pferde sind nicht sicher vor ihm und er hat auch schon einige Zähne eingebüßt dabei.
Ihre Homepage ist: <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.a-little-freedom.de">www.a-little-freedom.de</a><!-- w -->
Frag einfach nach Sam und daß Du von ihm gehört hast. Sie deckt Dir Deine Hündin sicherlich wenn Du Dir mit ihr einig wirst. Ist ne ganz liebe, züchtet eigentlich Aussies hat aber auch nen super tollen Border Rüden.
Du suchst nen Guten Rüden ?
Starte mal bei meiner Freundin Alex eine Anfrage. Ihr Rüde heißt Sam ist ein klassischer Schwarz-Weißer ( ein blaues und ein braunes Auge ) mit extremen Hütetrieb. Ihre Pferde sind nicht sicher vor ihm und er hat auch schon einige Zähne eingebüßt dabei.
Ihre Homepage ist: <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.a-little-freedom.de">www.a-little-freedom.de</a><!-- w -->
Frag einfach nach Sam und daß Du von ihm gehört hast. Sie deckt Dir Deine Hündin sicherlich wenn Du Dir mit ihr einig wirst. Ist ne ganz liebe, züchtet eigentlich Aussies hat aber auch nen super tollen Border Rüden.