Unterstand

Schiesinao

Unterstand

Beitrag von Schiesinao »

Hallo,ich brauche dringend einen Tip wie ich schnell u. günstig einen Unterstand für eine Ziege bauen kann. Habe ein Rangordnungsproblem und den Stall schon geteilt.Nachts ist dann auch alles ok.Tagsüber liegt die stärkere allerdings immer direkt im Eingang und die andere traut sich nicht rein.So steht sie dann ungeschützt auf der Weide.Der Unterstand muß nicht schön aussehen,er soll nur vor Regen u. Schnee schützen.Habe schon an so eine Art"Nur Dach Haus" gedacht.Also eigentlich wie ein Dreieck und für den trockenen Fuß so ne Art Gehwegplatten. Was aber nehme ich für Material? Oder wäre es sinnvoller so einen kl. Geräteschuppen aus dem Baumarkt zu kaufen. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben.Wäre echt dankbar

Gruß Schiesinao


sanhestar
Beiträge: 8258
Registriert: 17.03.2003, 11:56

Beitrag von sanhestar »

Hallo,

Du kannst einen A-Unterstand aus Wellblech bauen oder Holz plus Dachpappe.

Wenn Du schnell und günstig rankommst, geht auch ein 1000l-Fass (aus dem Gitter rausnehmen - und das Gitter als Raufe verwenden - und eine Seite als Eingang aufschneiden. Wir lassen den Boden drin und streuen ein, matscht nicht so sehr.

Falls Du Horden oder Raumtrenngitter hast, kannst Du auch daraus einen A-Unterstand bauen.

Wäre es möglich, im Stall einen zweiten Eingang anzulegen?

Gruss


Sabine M.H.
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
Moritz

Beitrag von Moritz »

Es gibt kleine Kälberaufzuchthütten, Kunststoff, je nach Hörnergröße völlig ausreichend, die hinten gelegenen Lüftungsklappen (werden lose mitgeliefert) einsetzen, festschrauben; innen Einstreu satt, außen gegen Sturm sichern, unverwüstlich. Preis um die 150-170 Euro. So stellen, daß die Tiere sich sehen können.
Gruß Moritz


Girly0815
Beiträge: 588
Registriert: 24.10.2007, 18:33

Beitrag von Girly0815 »

wie groß und stabierl soll es den werden??

ich hätt einen vorschlag, fuktioniert aber nur wenn das teil relativ windgeschützt aufgebaut werden kann.

nimm einen einfachen pavilion. die pfosten versterkst du mit holzlatten oder metallpfosten die du in den boden rammtst. das ding aufgebaut, 2 seitig mit plane verhägt und schon bleibt der regen drausen.

hab auch son teil hin gebaut wo mein untestand noch nicht fertig war. geht aber nur wenn nicht zu viel wind hin kommt, mein bekannter hat das teil mitten auf die koppel gebaut und dem ding hat es die pflöck zerfetzt. meiner steht schon seit monaten. hat nur die plane einen kleien riss von nem ast.

die lösung ist einfach und vor allem billig!!! ;-) und geht schnell.

grüße


Liebe Grüße aus Adelsberg, von Carola, den Eseldamen Lilly, Emma und ihrer Elenor und den Ziegendamen Goldy und Chipsy und dem kleinen Jacky.
Amelie
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Registriert: 14.03.2007, 08:02

Beitrag von Amelie »

Hallo,
hier ein Bild von so einem 1000l Fass.Sieht so ähnlich wie ein Kälberiglu aus,ist nur wesentlich günstiger.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.abload.de/image.php?img=dscn ... p?img=dscn ... 480b4r.jpg</a><!-- m -->

Das war mein Notweideunterstand im Frühling,als der andere noch nicht fertig war.Die Ziegen lagen später aber auch immer drin...und zwar immer zu zweit! #stoned# Scheint ja irgendwie bequem zu sein.


Liebe Grüße

Christine


Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Annabella
Beiträge: 1746
Registriert: 19.11.2003, 10:48

Beitrag von Annabella »

Hallo Sch......?

Ich denke, es kommt auch darauf an, wo Du wohnst- spricht, welche Außentemperaturen und event. Schneemengen zu erwarten sind. Dein Profil sagt leider herzlich wenig aus!
Die kleinen Gerätehäuser halten Ziegen meiner Meinung nach nicht stand, vor allem gehörnten Ziegen nicht. Wenn die rangniedrige Ziege drinnen ist, und die andere hörndelt wütend dagegen, werden die dünnen Bretter bald Kleinholz sein.
Kannst Du nicht im vorhandenen Stall einen zweiten Eingang machen? Braucht ja nur ein Durchschlupf sein.


Liebe Grüße,
Katja
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Ich bin wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich!
(Konrad Adenauer)
Fridolin
Beiträge: 1662
Registriert: 26.02.2006, 22:26

Beitrag von Fridolin »

Servus

Ein Dachhaus hat eine ungünstige Raumausnutzung. Eine Hütte mit senkrechten Wänden wäre daher vorzuzuiehen.

Auf mindestens 4 Betonziegeln legst Du einen Bodenkranz aus ordentlichen Pfosten und schraubst Bodenbretter aus Kiefern- oder Buchenholz darauf. Dann 4 ordentliche Steher mit Dachkranz und die Wände beispielsweise aus Nut- und Federnbrettern. Das Dach könnte aus Welleternit oder Ähnlichem sein und vor dem Eingang baust Du noch einen Windfang. Wenn Du Dir diese Dinge direkt bei einem Sägewerk holst, ist das billiger als im Baumarkt.

Ich finde, eine Holzhütte gibt mehr her als so ein Kunststoffkobel, will darüber aber keine Wertediskussion entfachen.


Annabella
Beiträge: 1746
Registriert: 19.11.2003, 10:48

Beitrag von Annabella »

Bevor Sch.... jetzt anfängt, aus "Betonziegeln???, ordentlichen Pfosten??? samt ordentlichen Stehern??? und den Bodenbrettern aus Kiefern- oder Buchenholz??? ein Gerüst zu bauen, möchte ich fragen: wie werden die Teile verbunden, damit sie auch bei Wind und Sturm im Winkel bleiben? Irgendwo fehlen mir bei der Beschreibung die oberen Querhölzer und Verstrebungen, und die notwendige Verbindungsmöglichkeiten (Einzapfen, Verzahnen, Nagenbinder oder was???)
Und sollen herkömmliche Nut- und Federbretter aus dem Heimwerkerbedarf, die ja auf Wandverkleidung in Menschenwohnräumen ausgelegt sind, den Angriffen einer erbosten Zicke standhalten? Hahaaa!!!
Dann noch der Windfang im Eingangsbereich: wie soll der befestigt werden, wie hergestellt? Ein Windfang steht doch im rechten Winkel zu den Seitenwänden.- Dann einfach so ein Teil aus läppischen Nut- und Federbrettern hingetüddelt? Womit, damit die Sache auch stabil bleibt???? Wir reden hier von einem Unterstand für ZIEGEN, die SICH NICHT VERTRAGEN!!!!! und nicht von einer Hundehütte. Wobei ich eine von einem Zimmermann gefertigte Hundehütte für die Ziegen habe, die stabil genug ist.....
Selbst ich als Frau kann da nur den Kopf schütteln! Aber vielleicht hab ich zuwenig Roggenkleie und Bierhefe gegessen und verstehe es deshalb nicht.....


Liebe Grüße,
Katja
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Matscher
Beiträge: 289
Registriert: 08.11.2007, 21:11

Beitrag von Matscher »

Annabella hat geschrieben: Selbst ich als Frau kann da nur den Kopf schütteln! Aber vielleicht hab ich zuwenig Roggenkleie und Bierhefe gegessen und verstehe es deshalb nicht.....
Das is mir jetz doch bissel derb.....aber gut.....
Grundsätzlich ging es hier doch um einen Unterstand für den Tagaufenthalt der rangniederen Ziege. Also keine soooo grosse Sache. Die Idee mit der zweiten Tür haben wir auch immer verworfen- wegen des Durchzuges.
Fridolins vielleicht nich ganz fachmännische, sondern umgangssprachliche Beschreibung hab ich verstanden. Unser weit grösserer Stall steht seit 6 Jahren auch bei Sturm sicher auf ähnlichen Fundamenten bei einfacher Rahmenbauweise mit Nagelwinkeln- zum natürlich schöneren Verzapfen der Kanthölzer/ Balken blieb keine Zeit....."Nut- und Federbretter" können auch 19er oder 21er Dielung sein. Wir haben einfach 22er Schalung genommen.....
Gruss, Mathias


Ziegen-Heinz

Beitrag von Ziegen-Heinz »

hallo mathias

ich vermute mal das es annabella auch dadrum geht
das wenn so ein sturm wie heute nacht tobt,
man die "hütte" im ungünstigsten fall irgendwo in der nachbarschaft
im handlichen kleinformat wieder abholen kann.
ich bin auch der meinung das das ganze "hand und fuss" haben muss auch wenn es nur für eine ziege sein soll

mfg uwe 8)


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