Jagdhund Freud oder Leid
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Monica
Jagdhund Freud oder Leid
Hallo,
wer hat, wie wir, einen Vollblutjäger der nicht jagdlich geführt wird?
Wir haben eine Deutsch-Drahthaar-Hündin, sind nicht jagdlich ambitioniert und müssen so allerhand Rückschläge hinnehmen.
Wer hat das gleiche Problem?
Kurz zu uns:
Kira ist eine Deutsch-Drahthaar-Retriever-Mix Dame, 3 Jahre alt und von Beruf Jägerin.
Wir haben schon so allerhand Lektüre gelesen, wie z.b. Antijagdtraining usw. uns viele Tipps von Hundeprofis geholt und arbeiten mit Kira täglich.
Arbeiten heißt bei uns: Such und Apportierspiele-Agility-Fährtenarbeit, auch körperlich wird sie, meiner Meinung nach, genügend ausgelastet, dennoch ist Kira immer auf der Suche nach geeignetem Jagdobjekten und wir haben manchmal schwer zu kämpfen!
Wer hat noch Tipps oder hat die gleichen Sorgen?
Liebe Grüße
Moni u. Kira
wer hat, wie wir, einen Vollblutjäger der nicht jagdlich geführt wird?
Wir haben eine Deutsch-Drahthaar-Hündin, sind nicht jagdlich ambitioniert und müssen so allerhand Rückschläge hinnehmen.
Wer hat das gleiche Problem?
Kurz zu uns:
Kira ist eine Deutsch-Drahthaar-Retriever-Mix Dame, 3 Jahre alt und von Beruf Jägerin.
Wir haben schon so allerhand Lektüre gelesen, wie z.b. Antijagdtraining usw. uns viele Tipps von Hundeprofis geholt und arbeiten mit Kira täglich.
Arbeiten heißt bei uns: Such und Apportierspiele-Agility-Fährtenarbeit, auch körperlich wird sie, meiner Meinung nach, genügend ausgelastet, dennoch ist Kira immer auf der Suche nach geeignetem Jagdobjekten und wir haben manchmal schwer zu kämpfen!
Wer hat noch Tipps oder hat die gleichen Sorgen?
Liebe Grüße
Moni u. Kira
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hi Moni ,
ich habe zwei Jack Russel Mixe .
Beide haben einen sehr großen Jagdttrieb.
Mit meiner Basenji-Jack Rusel Hündin habe ich auch alles versucht .
Hundeschule mehrere Kurse und Verhaltenstherapeutin .
Nichts hat geholfen .
Ich kann beide nur noch mit Leine spazieren führen und lasse sie dann abens auf der Ziegenwiese ohne Leine laufen .
Unser Grundstück ist zwar eingzäunt und groß , aber wir leiden hier unter einer Kaninchenplage .
Und der Rüde versucht die großen Kaninchen vor lauter Futterneid am Stück ( !) runterzuschlucken .
Wir sind bei ihm die 4 Besitzer und können nicht sagen warum er das so macht , denn die beiden können auch ohne Knurre usw . zusammen fressen .
Jetzt bin ich dabei das Grundstück komplett mit Kaninchenzaun einzuzäunen - bin aber noch lange nicht fertig .
Aber dann haben sie auch wieder ein großes Freilaufgelände zur Verfügung .
Es gibt bestimmt jetzt wieder Leute die sagen , das man bei allen Hunden den Jagdtrieb in den Griff bekommen kann ,
aber ich habe mit der Hündin vom Welpenalter an viel unter fachkundiger Anleitung gearbeitet und versucht dagegen zu steuern - nichts hat geholfen . Bei ihr kommt auch noch seeehr stark der Basenji durch .
Viele Grüße
martina
ich habe zwei Jack Russel Mixe .
Beide haben einen sehr großen Jagdttrieb.
Mit meiner Basenji-Jack Rusel Hündin habe ich auch alles versucht .
Hundeschule mehrere Kurse und Verhaltenstherapeutin .
Nichts hat geholfen .
Ich kann beide nur noch mit Leine spazieren führen und lasse sie dann abens auf der Ziegenwiese ohne Leine laufen .
Unser Grundstück ist zwar eingzäunt und groß , aber wir leiden hier unter einer Kaninchenplage .
Und der Rüde versucht die großen Kaninchen vor lauter Futterneid am Stück ( !) runterzuschlucken .
Wir sind bei ihm die 4 Besitzer und können nicht sagen warum er das so macht , denn die beiden können auch ohne Knurre usw . zusammen fressen .
Jetzt bin ich dabei das Grundstück komplett mit Kaninchenzaun einzuzäunen - bin aber noch lange nicht fertig .
Aber dann haben sie auch wieder ein großes Freilaufgelände zur Verfügung .
Es gibt bestimmt jetzt wieder Leute die sagen , das man bei allen Hunden den Jagdtrieb in den Griff bekommen kann ,
aber ich habe mit der Hündin vom Welpenalter an viel unter fachkundiger Anleitung gearbeitet und versucht dagegen zu steuern - nichts hat geholfen . Bei ihr kommt auch noch seeehr stark der Basenji durch .
Viele Grüße
martina
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hallo,
ich habe einige Jahre lang eine Hundeschule betrieben und kann davon ein Lied singen!
Jagdhunde sind Spezialisten unter den Hunden, welche für ganz bestimmte Aufgaben (z. B. Baujagd, Schweißarbeit, Apportierarbeit,etc.) lange Zeit selektiert wurden.
Früher war es so, und bei manchen Rassen ist es auch noch so, dass Züchter von Jagdhunden ihre Hunde ausschließlich an Jäger abgaben.
Leider hat sich das geändert. Viele Hunderassen sind in Mode gekommen - bestes Beispiel in den letzten Jahren ist z. B. der Jack Russell. Niedlich aussehend, klein und handlich - ein lustiger Kerl. ABER: diese Hunde sind durch und durch Terrier, wurden und werden für Baujagd und auch für Wildschweinjagd eingesetzt.
Nun kommt so ein herziges Kerlchen in Hände die es zwar sehr lieb mit ihm meinen, aber leider den Hunden eine Auslastung in punkto Jagd nicht bieten können.
Jetzt wird verzweifelt Ersatz gesucht: Agility, Flyball, und was weiß ich noch nicht alles. Ist alles schön und recht - aber der Hund will jagen und wird es auch tun wenn er Gelegenheit dazu hat - das liegt in seinen Genen.
Ich persönlich halte auch absolut nichts von Anti-Jaghdund-Training - weil es meiner Meinung nach bei wirklichen Jägern nichts bringt.
Ich habe mit sehr vielen Jagdhunden verschiedenster Rassen und deren entnervten Besitzern gearbeitet. Es gibt auch unter den Jagdhunden schon welche, die einen nicht soo ausgeprägten Trieb haben (und/oder die noch keine Gelegenheit für Jagderfolge hatten!) - da konnten wir das schon einigermaßen in den Griff bekommen (aber auch mit viel Arbeit!)
Aber ich kann mich auch an richtige "Highlights" erinnern wie eine Familie die mir voller Stolz ihren Gordon Setter vorstellte, eigentlich ganz lieb, aber das Jagen......auf meine Frage hin ob er denn aus jagdlicher Zucht stammt (was man speziell bei dieser Rasse eigentlich gar nicht fragen muss!) zählten sie mir stolz die jagdlichen Prüfungserfolge der Eltern auf.....WAS SOLL MAN DA MACHEN??? #ka# Der Hund hat gejagt,.....ein Traum für jeden Jäger, aber in einer "normalen" Familie eben eine absolute Katastrophe.
Nun ja, ich selber habe auch ein paar Jahre Jagdhunde gezüchtet (Terrier) und bin zum Schluss gekommen, dass diese Rassen wirklich nur in Jägerhände bzw. in Hände von echten Liebhabern solcher Rassen gehören.
Da hilft kein Agility und Flyball, da hilft kein jahrelanges Schleppleinentraining, ein Terrier z. B. ist ein Jäger und wird es immer bleiben!
Mein Rat für solche Fälle: macht den Jagdschein und geht mit dem Hund auf die Jagd!
lg
Alrun
ich habe einige Jahre lang eine Hundeschule betrieben und kann davon ein Lied singen!
Jagdhunde sind Spezialisten unter den Hunden, welche für ganz bestimmte Aufgaben (z. B. Baujagd, Schweißarbeit, Apportierarbeit,etc.) lange Zeit selektiert wurden.
Früher war es so, und bei manchen Rassen ist es auch noch so, dass Züchter von Jagdhunden ihre Hunde ausschließlich an Jäger abgaben.
Leider hat sich das geändert. Viele Hunderassen sind in Mode gekommen - bestes Beispiel in den letzten Jahren ist z. B. der Jack Russell. Niedlich aussehend, klein und handlich - ein lustiger Kerl. ABER: diese Hunde sind durch und durch Terrier, wurden und werden für Baujagd und auch für Wildschweinjagd eingesetzt.
Nun kommt so ein herziges Kerlchen in Hände die es zwar sehr lieb mit ihm meinen, aber leider den Hunden eine Auslastung in punkto Jagd nicht bieten können.
Jetzt wird verzweifelt Ersatz gesucht: Agility, Flyball, und was weiß ich noch nicht alles. Ist alles schön und recht - aber der Hund will jagen und wird es auch tun wenn er Gelegenheit dazu hat - das liegt in seinen Genen.
Ich persönlich halte auch absolut nichts von Anti-Jaghdund-Training - weil es meiner Meinung nach bei wirklichen Jägern nichts bringt.
Ich habe mit sehr vielen Jagdhunden verschiedenster Rassen und deren entnervten Besitzern gearbeitet. Es gibt auch unter den Jagdhunden schon welche, die einen nicht soo ausgeprägten Trieb haben (und/oder die noch keine Gelegenheit für Jagderfolge hatten!) - da konnten wir das schon einigermaßen in den Griff bekommen (aber auch mit viel Arbeit!)
Aber ich kann mich auch an richtige "Highlights" erinnern wie eine Familie die mir voller Stolz ihren Gordon Setter vorstellte, eigentlich ganz lieb, aber das Jagen......auf meine Frage hin ob er denn aus jagdlicher Zucht stammt (was man speziell bei dieser Rasse eigentlich gar nicht fragen muss!) zählten sie mir stolz die jagdlichen Prüfungserfolge der Eltern auf.....WAS SOLL MAN DA MACHEN??? #ka# Der Hund hat gejagt,.....ein Traum für jeden Jäger, aber in einer "normalen" Familie eben eine absolute Katastrophe.
Nun ja, ich selber habe auch ein paar Jahre Jagdhunde gezüchtet (Terrier) und bin zum Schluss gekommen, dass diese Rassen wirklich nur in Jägerhände bzw. in Hände von echten Liebhabern solcher Rassen gehören.
Da hilft kein Agility und Flyball, da hilft kein jahrelanges Schleppleinentraining, ein Terrier z. B. ist ein Jäger und wird es immer bleiben!
Mein Rat für solche Fälle: macht den Jagdschein und geht mit dem Hund auf die Jagd!
lg
Alrun
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Anonymous
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hallo,
ich bin selber Jägerin und halte schon ewig Jagdhunde,die ich auch alle selber ausgebildet habe.
Sie sind super Jagdhunde, können aber dank konsequenter Ausbildung unterscheiden,wann Arbeit,oder Stadtbummel oder Urlaub im Hotel oder eigener Wohnung oder bei Besuch, oder täglicher Revier gang !Auf keinen Fall die Zeit zum Spielen und Toben vergessen !
Ein Jagdhund ist der Gehilfe des Jägers,wir verstehen uns auf Handzeichen !(Ausbildungszeit mit Prüfungen 2Jahre)
Wenn ein Hund,diese Spielregeln als Welpe schon lernt,ist es eine Freude einen Jagdhund zu haben.Das gilt für alle Hunde !
Es stimmt früher wurden Jagdhunde nur an Jäger verkauft,heute leider nicht mehr,es kann Jeder ,jeden Hund haben, ob er zu Ihm passt oder nicht.
Hundeschule ist nicht gleich Hundeschule !
Seit vielen Jahren,weil man das Problem kommen sah,bieten die überall ortsansässigen Jagdgebrauchshunde-Vereine,Lehrgänge für Nichtjäger mit Jagdhunden an,sehr gute Erfolgsquote.
schöne Grüße
Nora
schöne Grüße
Nora
ich bin selber Jägerin und halte schon ewig Jagdhunde,die ich auch alle selber ausgebildet habe.
Sie sind super Jagdhunde, können aber dank konsequenter Ausbildung unterscheiden,wann Arbeit,oder Stadtbummel oder Urlaub im Hotel oder eigener Wohnung oder bei Besuch, oder täglicher Revier gang !Auf keinen Fall die Zeit zum Spielen und Toben vergessen !
Ein Jagdhund ist der Gehilfe des Jägers,wir verstehen uns auf Handzeichen !(Ausbildungszeit mit Prüfungen 2Jahre)
Wenn ein Hund,diese Spielregeln als Welpe schon lernt,ist es eine Freude einen Jagdhund zu haben.Das gilt für alle Hunde !
Es stimmt früher wurden Jagdhunde nur an Jäger verkauft,heute leider nicht mehr,es kann Jeder ,jeden Hund haben, ob er zu Ihm passt oder nicht.
Hundeschule ist nicht gleich Hundeschule !
Seit vielen Jahren,weil man das Problem kommen sah,bieten die überall ortsansässigen Jagdgebrauchshunde-Vereine,Lehrgänge für Nichtjäger mit Jagdhunden an,sehr gute Erfolgsquote.
schöne Grüße
Nora
schöne Grüße
Nora
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hallo Nora,
das finde ich super, dass die Jäger Ausbildungen für Nicht-Jäger mit Hund anbieten. So etwas gibt es bei uns leider nicht.
Natürlich muss ein Jagdhund auch schon als Welpe (zumindest sollte er das!) auf seine spätere Aufgabe vorbereitet werden. Die Vorstellung mancher Leute ist eben auch, dass ein völlig außer Kontrolle geratener Jagdhund dann am besten zu einem Jäger kommt. Nur, was soll ein Jäger mit einem solchen Hund???
Ich habe von einer befreundeten Züchterin letztes Jahr eine Terrier-Hündin übernommen. Sie war damals ein bißchen über 1 Jahr alt und die Besitzerin kam hinten und vorne nicht mehr zurecht. So wurde die Hündin mit Chauffeur (!) zur Züchterin zurückgebracht. Das Problem dieser Hündin ist, dass sie extremen Jagdtrieb besitzt. Dadurch, dass sie ständig im Büro bzw. Stadtwohnung gehalten wurde, wurde sie völlig irre. Ihre einzige Abwechslung waren vier-oder fünfmaliges Gassi gehen an einer Ein-Meter-Leine! Dann wurde die arme Hündin noch durch mehrere Hundetrainer "hergerichetet".
Der Erfolg:
Die Hündin hat Verhaltensstörungen entwickelt - ein Hund der an normale Menschen gar nicht mehr vermittelbar ist. Und auch ein Jäger kann mit einem solchen Hund absolut nichts anfangen....mir tut es richtig in der Seele weh, wenn Hunde so ein Pech mit ihren Besitzern haben.
Andererseits - die Züchter produzieren fleißig weiter und erzählen Kaufinteressenten immer noch, dass man aus solchen Hunden auch Schoßhündchen machen kann. Angeblich alles nur eine Frage der Erziehung....
lg
Alrun
das finde ich super, dass die Jäger Ausbildungen für Nicht-Jäger mit Hund anbieten. So etwas gibt es bei uns leider nicht.
Natürlich muss ein Jagdhund auch schon als Welpe (zumindest sollte er das!) auf seine spätere Aufgabe vorbereitet werden. Die Vorstellung mancher Leute ist eben auch, dass ein völlig außer Kontrolle geratener Jagdhund dann am besten zu einem Jäger kommt. Nur, was soll ein Jäger mit einem solchen Hund???
Ich habe von einer befreundeten Züchterin letztes Jahr eine Terrier-Hündin übernommen. Sie war damals ein bißchen über 1 Jahr alt und die Besitzerin kam hinten und vorne nicht mehr zurecht. So wurde die Hündin mit Chauffeur (!) zur Züchterin zurückgebracht. Das Problem dieser Hündin ist, dass sie extremen Jagdtrieb besitzt. Dadurch, dass sie ständig im Büro bzw. Stadtwohnung gehalten wurde, wurde sie völlig irre. Ihre einzige Abwechslung waren vier-oder fünfmaliges Gassi gehen an einer Ein-Meter-Leine! Dann wurde die arme Hündin noch durch mehrere Hundetrainer "hergerichetet".
Der Erfolg:
Die Hündin hat Verhaltensstörungen entwickelt - ein Hund der an normale Menschen gar nicht mehr vermittelbar ist. Und auch ein Jäger kann mit einem solchen Hund absolut nichts anfangen....mir tut es richtig in der Seele weh, wenn Hunde so ein Pech mit ihren Besitzern haben.
Andererseits - die Züchter produzieren fleißig weiter und erzählen Kaufinteressenten immer noch, dass man aus solchen Hunden auch Schoßhündchen machen kann. Angeblich alles nur eine Frage der Erziehung....
lg
Alrun
-
Anonymous
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Es ist traurig,es dreht sich alles nur um Geld !
Als ich vor 25 Jahren meinen ersten Jagdhund-Welpe kaufte,wollte man alles über mich wissen,meinen Jagdschein sehen und ich musste unterschreiben ,das ich mit dem Rüden,einen Jagdgebrauchshunde-Verein in meiner Region besuche,der Züchter kam dann und wann zu Besuch und schaute sich an wie die Ausbildung voran geht.auch bei den anstehenden Prüfungen war er immer da.
Jeder Hund muss eine Aufgabe haben,meine Hündin ist schon 10 Jahre ,mein Rüde musste im Januar eingeschläfert werden er war 14 Jahre,ich werde mir wieder einen Welpen anschafften,den ohne Hund und Ziegen,ist das Leben nicht schön :D
Hier ein Link,von einem JGHVerein in meiner Nähe <!-- m --><a class="postlink" href="http://kjs-bonn.de/html/wir_uber_uns.ht ... ml</a><!-- m -->
das machen mittlerweile fast Alle,einfach in Eurer Region nachfragen,die Jäger beißen nicht !!
schöne Grüße
Nora
Als ich vor 25 Jahren meinen ersten Jagdhund-Welpe kaufte,wollte man alles über mich wissen,meinen Jagdschein sehen und ich musste unterschreiben ,das ich mit dem Rüden,einen Jagdgebrauchshunde-Verein in meiner Region besuche,der Züchter kam dann und wann zu Besuch und schaute sich an wie die Ausbildung voran geht.auch bei den anstehenden Prüfungen war er immer da.
Jeder Hund muss eine Aufgabe haben,meine Hündin ist schon 10 Jahre ,mein Rüde musste im Januar eingeschläfert werden er war 14 Jahre,ich werde mir wieder einen Welpen anschafften,den ohne Hund und Ziegen,ist das Leben nicht schön :D
Hier ein Link,von einem JGHVerein in meiner Nähe <!-- m --><a class="postlink" href="http://kjs-bonn.de/html/wir_uber_uns.ht ... ml</a><!-- m -->
das machen mittlerweile fast Alle,einfach in Eurer Region nachfragen,die Jäger beißen nicht !!
schöne Grüße
Nora
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Monica
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hallo Martina,
nach Deinen Zeilen, kann ich nur sagen: Willkommen im Club....!!!
LG
Moni
nach Deinen Zeilen, kann ich nur sagen: Willkommen im Club....!!!
LG
Moni
Henry hat geschrieben:Hi Moni ,
ich habe zwei Jack Russel Mixe .
Beide haben einen sehr großen Jagdttrieb.
Mit meiner Basenji-Jack Rusel Hündin habe ich auch alles versucht .
Hundeschule mehrere Kurse und Verhaltenstherapeutin .
Nichts hat geholfen .
Ich kann beide nur noch mit Leine spazieren führen und lasse sie dann abens auf der Ziegenwiese ohne Leine laufen .
Unser Grundstück ist zwar eingzäunt und groß , aber wir leiden hier unter einer Kaninchenplage .
Und der Rüde versucht die großen Kaninchen vor lauter Futterneid am Stück ( !) runterzuschlucken .
Wir sind bei ihm die 4 Besitzer und können nicht sagen warum er das so macht , denn die beiden können auch ohne Knurre usw . zusammen fressen .
Jetzt bin ich dabei das Grundstück komplett mit Kaninchenzaun einzuzäunen - bin aber noch lange nicht fertig .
Aber dann haben sie auch wieder ein großes Freilaufgelände zur Verfügung .
Es gibt bestimmt jetzt wieder Leute die sagen , das man bei allen Hunden den Jagdtrieb in den Griff bekommen kann ,
aber ich habe mit der Hündin vom Welpenalter an viel unter fachkundiger Anleitung gearbeitet und versucht dagegen zu steuern - nichts hat geholfen . Bei ihr kommt auch noch seeehr stark der Basenji durch .
Viele Grüße
martina
-
Monica
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hallo Alrun,
einen Jagdschein zu machen, haben wir auch schon überlegt, aber irgendwie können wir uns nicht damit anfreunden.
Hundeschule nicht gleich Hundeschule,joh..die Erfahrung haben wir auch schon gemacht! Alles in allem ist es für uns wirklich so dass wir Kira nicht mehr hergeben würden, aber nochmal einen Jagdhund....NEIN ..DANKE
LG
Moni
einen Jagdschein zu machen, haben wir auch schon überlegt, aber irgendwie können wir uns nicht damit anfreunden.
Hundeschule nicht gleich Hundeschule,joh..die Erfahrung haben wir auch schon gemacht! Alles in allem ist es für uns wirklich so dass wir Kira nicht mehr hergeben würden, aber nochmal einen Jagdhund....NEIN ..DANKE
LG
Moni
Alrun hat geschrieben:Hallo,
ich habe einige Jahre lang eine Hundeschule betrieben und kann davon ein Lied singen!
Jagdhunde sind Spezialisten unter den Hunden, welche für ganz bestimmte Aufgaben (z. B. Baujagd, Schweißarbeit, Apportierarbeit,etc.) lange Zeit selektiert wurden.
Früher war es so, und bei manchen Rassen ist es auch noch so, dass Züchter von Jagdhunden ihre Hunde ausschließlich an Jäger abgaben.
Leider hat sich das geändert. Viele Hunderassen sind in Mode gekommen - bestes Beispiel in den letzten Jahren ist z. B. der Jack Russell. Niedlich aussehend, klein und handlich - ein lustiger Kerl. ABER: diese Hunde sind durch und durch Terrier, wurden und werden für Baujagd und auch für Wildschweinjagd eingesetzt.
Nun kommt so ein herziges Kerlchen in Hände die es zwar sehr lieb mit ihm meinen, aber leider den Hunden eine Auslastung in punkto Jagd nicht bieten können.
Jetzt wird verzweifelt Ersatz gesucht: Agility, Flyball, und was weiß ich noch nicht alles. Ist alles schön und recht - aber der Hund will jagen und wird es auch tun wenn er Gelegenheit dazu hat - das liegt in seinen Genen.
Ich persönlich halte auch absolut nichts von Anti-Jaghdund-Training - weil es meiner Meinung nach bei wirklichen Jägern nichts bringt.
Ich habe mit sehr vielen Jagdhunden verschiedenster Rassen und deren entnervten Besitzern gearbeitet. Es gibt auch unter den Jagdhunden schon welche, die einen nicht soo ausgeprägten Trieb haben (und/oder die noch keine Gelegenheit für Jagderfolge hatten!) - da konnten wir das schon einigermaßen in den Griff bekommen (aber auch mit viel Arbeit!)
Aber ich kann mich auch an richtige "Highlights" erinnern wie eine Familie die mir voller Stolz ihren Gordon Setter vorstellte, eigentlich ganz lieb, aber das Jagen......auf meine Frage hin ob er denn aus jagdlicher Zucht stammt (was man speziell bei dieser Rasse eigentlich gar nicht fragen muss!) zählten sie mir stolz die jagdlichen Prüfungserfolge der Eltern auf.....WAS SOLL MAN DA MACHEN??? #ka# Der Hund hat gejagt,.....ein Traum für jeden Jäger, aber in einer "normalen" Familie eben eine absolute Katastrophe.
Nun ja, ich selber habe auch ein paar Jahre Jagdhunde gezüchtet (Terrier) und bin zum Schluss gekommen, dass diese Rassen wirklich nur in Jägerhände bzw. in Hände von echten Liebhabern solcher Rassen gehören.
Da hilft kein Agility und Flyball, da hilft kein jahrelanges Schleppleinentraining, ein Terrier z. B. ist ein Jäger und wird es immer bleiben!
Mein Rat für solche Fälle: macht den Jagdschein und geht mit dem Hund auf die Jagd!
lg
Alrun
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KunterBunterHund
- Beiträge: 78
- Registriert: 24.06.2008, 03:44
Re: Jagdhund Freud oder Leid
hallo ihr lieben,
da ich als pflegestelle arbeite, landen öfter mal hunde bei mir, die ich mir bewusst niemals aussuchen würde. es ist immer mal wieder einer dabei,
der dann hängen bleibt. so habe ich im moment 4 hunde bei mir sitzen. mit 2 davon hatte ich die größten probleme was das jagen angeht. kaum von der leine, waren sie weg. nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. ich habe mich viel informiert und absolut bescheuerte tipps ausprobiert, umsonst. bis es mir endlich jemand beibrachte, der wirklich ahnung hat. seitdem kann ich überall ohne leine hingehen. meine hunde haben damals zum ersten mal wirklich kapiert, dass ich nicht möchte, dass sie jagen gehen. kein jagdlich wirklich motivierter hund lernt allein über schleppleinentraining oder beschäftigung aller art, dass er nicht jagen darf. wie auch.... #ka#
und jagen fängt nicht erst mit dem weglaufen an. meine hunde suchten schon, kaum am waldrand angekommen, fährten. es war nicht so, dass sie zufällig eine fanden und der folgten, sie suchten sich erst die fährten, und liefen dann weg. ohne leine passierte das täglich, ich hielt es eben für schnuppern. mittlerweile jagen sie vielleicht noch einmal in 3 monaten, wenn ihnen zufällig ein reh vor die füße läuft oder sie beim spielen einen hasen im gras aufscheuchen, kommen dann aber nach einer kurzen hatz von vllt 1-2 minuten wieder. damit kann ich leben. fährten suchen ist tabu, genauso wie zu weit weglaufen bzw weglaufen ansich.
warum habt ihr euch ganz bewusst jagdhundwelpen angeschafft? was wurde in den hundeschulen gemacht, was sich als so erfolglos herausstellte? was macht ihr in der freizeit mit den hunden?
ich persönlich finde es nicht fair, sich bewusst einen jagdhund anzuschaffen, der dann aber das ganze leben an der leine laufen muss... es gibt bestimmt hunde, denen man das jagen nie ganz abgewöhnen kann. aber ich denke, die gehören zur absoluten minderheit. die meisten hunde wissen einfach nicht, was wir von ihnen möchten bzw nicht möchten.
liebe grüße, sabrina
da ich als pflegestelle arbeite, landen öfter mal hunde bei mir, die ich mir bewusst niemals aussuchen würde. es ist immer mal wieder einer dabei,
der dann hängen bleibt. so habe ich im moment 4 hunde bei mir sitzen. mit 2 davon hatte ich die größten probleme was das jagen angeht. kaum von der leine, waren sie weg. nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. ich habe mich viel informiert und absolut bescheuerte tipps ausprobiert, umsonst. bis es mir endlich jemand beibrachte, der wirklich ahnung hat. seitdem kann ich überall ohne leine hingehen. meine hunde haben damals zum ersten mal wirklich kapiert, dass ich nicht möchte, dass sie jagen gehen. kein jagdlich wirklich motivierter hund lernt allein über schleppleinentraining oder beschäftigung aller art, dass er nicht jagen darf. wie auch.... #ka#
und jagen fängt nicht erst mit dem weglaufen an. meine hunde suchten schon, kaum am waldrand angekommen, fährten. es war nicht so, dass sie zufällig eine fanden und der folgten, sie suchten sich erst die fährten, und liefen dann weg. ohne leine passierte das täglich, ich hielt es eben für schnuppern. mittlerweile jagen sie vielleicht noch einmal in 3 monaten, wenn ihnen zufällig ein reh vor die füße läuft oder sie beim spielen einen hasen im gras aufscheuchen, kommen dann aber nach einer kurzen hatz von vllt 1-2 minuten wieder. damit kann ich leben. fährten suchen ist tabu, genauso wie zu weit weglaufen bzw weglaufen ansich.
warum habt ihr euch ganz bewusst jagdhundwelpen angeschafft? was wurde in den hundeschulen gemacht, was sich als so erfolglos herausstellte? was macht ihr in der freizeit mit den hunden?
ich persönlich finde es nicht fair, sich bewusst einen jagdhund anzuschaffen, der dann aber das ganze leben an der leine laufen muss... es gibt bestimmt hunde, denen man das jagen nie ganz abgewöhnen kann. aber ich denke, die gehören zur absoluten minderheit. die meisten hunde wissen einfach nicht, was wir von ihnen möchten bzw nicht möchten.
liebe grüße, sabrina
Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste,
ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft!
Theodor Heuss
ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft!
Theodor Heuss
Re: Jagdhund Freud oder Leid
Hallo Sabrina !
Anstatt jetzt einfach nur mit dem Finger auf uns zu zeigen , ohne genauer Umstände und Haltungsbedingen zu kennen ,
teile doch einfach mal Dein Wissen mit uns !!!!!
Sag doch einfach , wie Du Deinen Hunden das Jagen " abgewöhnt " hast , anstatt nur mit Vorwürfen zu kommen .
Viele Grüße
martina
Anstatt jetzt einfach nur mit dem Finger auf uns zu zeigen , ohne genauer Umstände und Haltungsbedingen zu kennen ,
teile doch einfach mal Dein Wissen mit uns !!!!!
Sag doch einfach , wie Du Deinen Hunden das Jagen " abgewöhnt " hast , anstatt nur mit Vorwürfen zu kommen .
Viele Grüße
martina