Wurmmittel Valbazen
Re: Wurmmittel Valbazen
Hallo Finn!
Ich kann auch nicht ganz glauben, dass EM die Entwurmung völlig überflüssig macht, aber in einer gesunden Darmflora haben Parasiten weniger Chancen.
Da EM bei Verabreichung über Futter und Wasser, eventuell auch auf die Weide ausgebracht, zu einer Optimierung dieses Faktors beitragen soll liegt hier die Verbindung.
Dann könnte bei konsequenter Weidehygiene und regelmässigem Weidewechsel -bei regelmässigen Kotproben- ein Wurmmittel tatsächlich überflüssig sein.
Aber wirklich nur, wenn regelmässig kontrolliert wird!!!
LG Ulli
Ich kann auch nicht ganz glauben, dass EM die Entwurmung völlig überflüssig macht, aber in einer gesunden Darmflora haben Parasiten weniger Chancen.
Da EM bei Verabreichung über Futter und Wasser, eventuell auch auf die Weide ausgebracht, zu einer Optimierung dieses Faktors beitragen soll liegt hier die Verbindung.
Dann könnte bei konsequenter Weidehygiene und regelmässigem Weidewechsel -bei regelmässigen Kotproben- ein Wurmmittel tatsächlich überflüssig sein.
Aber wirklich nur, wenn regelmässig kontrolliert wird!!!
LG Ulli
Leben ist gefährlich und endet immer tödlich
-
Finn
Re: Wurmmittel Valbazen
wir wechseln konsequent. nur eine weide wird 2x im jahr beweidet - es liegen aber 2 monate dazwischen. alle anderen nur 1x im jahr, max 1-2 wochen am stück.
sammelkotprobe mit geringer verwurmung.
macht EM überflüssig.
aber WENN entwurmt wird, dann RICHTIG.
sammelkotprobe mit geringer verwurmung.
macht EM überflüssig.
aber WENN entwurmt wird, dann RICHTIG.
-
Svenja
Re: Wurmmittel Valbazen
Um auf Valbazen zurückzukommen...
Das war ein wirklich gutes Präparat, zumal es ja ein großes Parasitenspektrum abgedeckt hatte.
Besonders in Bezug auf die Leberegel ist es nun komplizierter geworden.
Nun müssen wir gleich zwei bis dreimal mal mit der chemischen Keule kommen. Einmal Flukiver oder Fasinex gegen Leberegel und dann noch Cydectin gegen den Rest.
Ach ja: und bei Bandwürmern natürlich noch Praziquantel....
Und nur auf die Kotproben verlasse ich mich nicht mehr! Wir hatten mal hochgradigen Leberegelbefall, der in den Kotproben längere Zeit unentdeckt blieb!
Wie macht ihr das so?
Liebe Grüße
Svenja
P.S. Es macht bestimmt wenig Sinn über EM zu streiten. Es ist wie mit der Homöopathie: entweder man glaubt dran oder eben nicht.
Das war ein wirklich gutes Präparat, zumal es ja ein großes Parasitenspektrum abgedeckt hatte.
Besonders in Bezug auf die Leberegel ist es nun komplizierter geworden.
Nun müssen wir gleich zwei bis dreimal mal mit der chemischen Keule kommen. Einmal Flukiver oder Fasinex gegen Leberegel und dann noch Cydectin gegen den Rest.
Ach ja: und bei Bandwürmern natürlich noch Praziquantel....
Und nur auf die Kotproben verlasse ich mich nicht mehr! Wir hatten mal hochgradigen Leberegelbefall, der in den Kotproben längere Zeit unentdeckt blieb!
Wie macht ihr das so?
Liebe Grüße
Svenja
P.S. Es macht bestimmt wenig Sinn über EM zu streiten. Es ist wie mit der Homöopathie: entweder man glaubt dran oder eben nicht.
Re: Wurmmittel Valbazen
@ Finn
Wir wechseln auch konsequent - aber trotzdem müssen wir, so wie du offenbar trotz deiner konsequenten Weidewechselei auch, dann und wann RICHTIG entwurmen. Ich kann ja davon weiterträumen, dass sich das in ferner Zukunft (mit oder ohne EM) erübrigt.
@ Svenja
Hast recht, dass es keinen Sinn hat, über EM zu streiten. Es hat nämlich überhaupt nie einen Sinn zu streiten. Erfahrungs- und Meinungsaustausch ist da was Anderes.
Wir wechseln auch konsequent - aber trotzdem müssen wir, so wie du offenbar trotz deiner konsequenten Weidewechselei auch, dann und wann RICHTIG entwurmen. Ich kann ja davon weiterträumen, dass sich das in ferner Zukunft (mit oder ohne EM) erübrigt.
@ Svenja
Hast recht, dass es keinen Sinn hat, über EM zu streiten. Es hat nämlich überhaupt nie einen Sinn zu streiten. Erfahrungs- und Meinungsaustausch ist da was Anderes.
Re: Wurmmittel Valbazen
Übrigens: Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Wortwechsel zwischen Finn und mir eine Streiterei gewesen wäre.
Re: Wurmmittel Valbazen
Hallo Svenja,Svenja hat geschrieben: Und nur auf die Kotproben verlasse ich mich nicht mehr! Wir hatten mal hochgradigen Leberegelbefall, der in den Kotproben längere Zeit unentdeckt blieb!
Wie macht ihr das so?
.
also wenn bei unseren Ziegen (BDE) das ansonsten glänzende und glatt anliegende Fell matt wird und die Haarspitzen (vor allem am Hals und an der Schulter) sich leicht aufrichten bzw. kräuseln, dann ist das für mich ein Zeichen, dass die Wurmkur fällig ist. Ansonsten lassen wir routinemäßig 1mal im Jahr Kotproben untersuchen und eventuell dann nochmal bei Bedarf. Zur Gesunderhaltung der Darmflora bekommen sie Fermentgetreide von Kanne täglich ins Futter und außerdem verdünnte Molke zu trinken (soweit vorhanden). Wir entwurmen meist 2mal im Jahr, es kann aber auch vorkommen, dass es 3mal nötig ist. Bandwürmer haben wir zum Glück nicht im Bestand. Je nachdem müssen wir auch mal gegen Kokzidien behandeln, dies aber nur nach positiver Kotprobe bei den Jungtieren. Wir haben auch schon zusätzlich homöpathisch mit Abrotanum und Cina gearbeitet, das aber wieder aufgegeben, da ich keinen positiven Effekt festgestellt habe und die Eingeberei über mehrere Tage mir zu aufwendig wurde.
Das sehe ich etwas anders: entweder es hilft, oder es hilft nicht. Wenn kein merklicher Effekt festzustellen ist, breche ich eine Behandlung ab. Das bedeutet für mich dann aber nicht, das ganze Verfahren in Frage zu stellen. So sehe ich es auch bei EM und anderen Verfahren, wo es wirkt ist es gut, aber man muß schon versuchen, es objektiv zu beurteilen und einfach ehrlich zu sich selbst sein. Ob EM oder Homöopathie gegen Darmparasiten wirksam sind, wird für den Anwender schwierig zu beurteilen sein. Bei Ektoparasiten sollte das leichter möglich sein und daher habe ich es auch in diesem Bereich probiert. Am besten kann man eine Wirkung beurteilen, wenn man einen Vergleich mit einem wirksamen Mittel hat. Denn sonst denkt man halt einfach positiv und bildet sich vielleicht ein, dass eine Besserung durch die Behandlung eingetreten ist. Im Fall der Mücken kann ich einfach ganz klar sagen, dass keinerlei abschreckende Wirkung durch das Besprühen mit verdünnter EM-Lösung zu erkennen war. Deshalb kann das aber trotzdem woanders positive Wirkung zeigen.Svenja hat geschrieben:
P.S. Es ist wie mit der Homöopathie: entweder man glaubt dran oder eben nicht.
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Ich finde, man kann gerne etwas glauben und für sich anwenden, wenn es aber um die Tiere geht, dann ist glauben allein zu wenig, da müssen schon echte Ergebnisse her. Nur meine Meinung...
Liebe Grüße
Barbara
-
Claudi
Re: Wurmmittel Valbazen
DIe Info ist woher bzw. wo finde ich die quellenangabe, damit ich sie meinem TA zeigen kann?Amelie hat geschrieben:Hallo Fridolin,
Valbazen ist eins der Wurmmittel gegen das die meisten Resistenzen vorliegen.Den Erfolg(oder Mißerfolg) unbedingt kontrollieren.
eine quellenangabe das ziegen höher dosiert werden müssen, fände ich auch hilfreich. er glaubt mir so nicht, hat allerdings seine doktorarbeit zu dem thema geschrieben. bisher fand ich mit hilfe von google diese info auch nur in diversen foren. #hail#
Re: Wurmmittel Valbazen
Hallo,
ruf' bei der Vet.Uni in Giessen an - Klinik für kleine Wiederkäuer.
Gruss
ruf' bei der Vet.Uni in Giessen an - Klinik für kleine Wiederkäuer.
Gruss
Sabine M.H.
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
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Re: Wurmmittel Valbazen
Möchte die Aussage, dass gegen Valbazen so viele Resistenzen vorliegen, auch mal in Frage stellen. Habe Kotuntersuchungen unserer Ziegen auch selbst durchgeführt (nach Anleitung hier aus dem Forum) und im Gegensatz zu Eprinex fand ich bei Valbazen keinerlei Wurmeier mehr nach der Entwurmung! Aber auch wirklich nix! Ein Tierarzt (leider nicht unserer, weil zu weit weg), der sich fast ausschließlich mit Schafen und Ziegen beschäftigt, hat mir auch bestätigt, dass Valbazen sehr gut wirkt. Aber vielleicht stellt sich die Situation in Deutschland anders dar als in Österreich? Dass Panacur nicht mehr wirkt, das durften wir auch schon massiv feststellen...
Ist nur meine Erfahrung, aber ich hätte Valbazen eher empfohlen als davon abgeraten.
Ist nur meine Erfahrung, aber ich hätte Valbazen eher empfohlen als davon abgeraten.
-
Claudi
Re: Wurmmittel Valbazen
hallo sabine,
sind die <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb10/ ... /fbz/fb10/ ... e/institut</a><!-- m -->
zuständig oder die <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb10/ ... /fbz/fb10/ ... hweine/kws</a><!-- m --> ?
claudi
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claudi